Arnoldshain

ARNOLDSHAIN

In Arnoldshain herrscht ein durch Tallage und Windleelage günstiges Klima - ein ausgesprochenes Heilklima. Zu Arnoldshain gehören zwei Wohngebiete, die Hegewiese und das Galgenfeld. Beide sind ehemalige Wochenendsiedlungen, heute aber Wohngebiete mitten im Wald. Arnoldshain hat etwa 2.040 Einwohner.

Der Ort liegt 500 m hoch (Kirche), der alte Ortskern 468 m, der Ortsteil Hegewiese zwischen 557 m und 629 m. Arnoldshain ist über Deutschland hinaus bekannt geworden durch die dort 1954 errichtete Akademie der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau.

Arnoldshain ist sehr familienfreundlich. Hier gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule, Spiel- und Sportplätze und ein Dorfgemeinschaftshaus als Ort für gemeinsame Aktivitäten und geselliges Beisammensein. Die freundlichen Betreiber der Restaurants und Cafés freuen sich über zahlreiche Besucher aus nah und fern.

Dolles Dorf - TV-Beitrag vom 12. Mai 2012

Dolles Dorf - TV-Beitrag vom 19. Mai 2013


Arnoldshain im Überblick:

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Kindergarten

Spatzennest

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Grundschule

"Jürgen-Schumann-Schule"

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DGH

Dorfgemeinschaftshaus

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Feuerwehr

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Spielplatz

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Sportplatz

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Friedhof

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Laurentiuskirche

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Kulturdenkmäler

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Dienstleistungen & Gewerbe

Hier erfahren Sie in Kürze mehr.

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Geschichte

Die erste Erwähnung des Ortes geschieht im Zusammenhang mit der dortigen Kirche. Im "Rotulus omnium iurium" (Verzeichnis aller Rechte), angelegt zu Anfang des 13. Jahrhunderts, wird die Kirche zu "Arnoldishain" als zur Pfarrei Schloßborn gehörig erwähnt. Schloßborn war wiederum dem St. Stephans Stift in Mainz unterstellt. Arnoldshain war demnach nördlichste Station des Mainzer Einflusses im Taunus. In der Urkunde erfahren wir, dass Arnoldshain Mutterkirche auch für "Riffenberg" (Reifenberg" und "Hatzechinstein" (Hattstein) ist, allerdings klein und arm mit einem Zehnten von dreißig Malter Limburger Masses.
In einem Güterverzeichnis von Werner I. von Falkenstein-Minzenberg vom 1. Mai 1294 wird "Arnoldishain" ebenfalls erwähnt. Politisch gehörte Arnoldshain zur Herrschaft Hattstein. Im 15. Jahrhundert erscheint es sogar einmal als eigenes Gericht. Durch das Erstarken der Reifenberger kam Arnoldshain zur Hälfte unter diese Herrschaft. Dass die Besitzverhältnisse in Arnoldshain zwischen Hattstein und Reifenberg über 200 Jahre geteilt waren, geht auch aus dem Arnoldshainer Kirchbuch von 1670 hervor. Georg Löw wird als Hattsteiner Schultheiß genannt. Der noch 1672 als hatt. Jäger genannte Hans Carl Usinger erscheint 1688 als bassenheimischer Jäger. J.L. Marx noch 1678 reifenb. Schultheiß, heißt 1682 kurmainzischer und 1687 herrschaftlicher Schultheiß. Die Herrschaft Hattstein hatte aufgehört zu bestehen und in Reifenberg traten die Bassenheimer die Nachfolge an.

Im Innern der Kirche finden wir ein Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert, drei kleine Rundscheiben mit dem Reifenberger Wappen. An die Hattsteiner erinnern die Grabplatten an der Seitenwand. Im Turm der Kirche läutet noch heute eine Glocke, welche 1488 gegossen wurde. Im 30jährigen Krieg müssen Dorf und Kirche sehr gelitten haben.

Der letzte Bürgermeister vor der Gebietsreform war Hans Kinkel.