Trinkwassernotstand


In der Gemeinde Schmitten gilt derzeit Trinkwassernotstand! Die Versorgung mit Trinkwasser ist gefährdet! Das in den Wassergewinnungsanlagen der Gemeinde Schmitten anfallende oder in überörtlichen Versorgungsanlagen bereitgestellte Wasser zur Wasserversorgung des Gemeindegebietes oder eines Teilgebiets reicht nicht mehr aus.

Während des Trinkwassernotstandes ist es verboten, Wasser aus öffentlichen Trinkwasserleitungen zu verschwenden oder aufzuspeichern! 

Folgende Verwendungsmöglichkeiten sind untersagt:

  • Beregnen, Berieseln, Bewässern und Begießen von landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen, Gärten und Kleingärten
  • Beregnen von Hof-, Straßen- und Wegeflächen, Rasen- und Grünflächen, Parkanlagen, Spiel- und Sportplätzen, Terrassen, Dächern, Wänden, Anlagen und Bauwerken
  • Betreiben von künstlichen Springbrunnen, Wasserspielanlagen, Wasserbecken, privaten Schwimmbecken und ähnlichen Einrichtungen
  • Kühlen oder Reinigen von Anlagen und Anlageteilen am fließenden Wasserstrahl oder durch Berieseln sowie zum Betrieb von Klimaanlagen
  • privates oder gewerbliches Waschen von Fahrzeugen aller Art, sofern die Anlage über keine Wasseraufbereitung und Kreislaufnutzung verfügt
  • Berieseln von Baustellen, z. B. bei Abbrucharbeiten um Staub niederzuhalten
  • Befüllen von Zisternen oder Teichen, soweit dies nicht aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist

Für Gewerbebetriebe finden die oben genannten Bestimmungen keine Anwendung, wenn und soweit die Wasserentnahme zur unmittelbaren Aufrechterhaltung des Betriebes dringend erforderlich ist.

Benutzer von Trinkwasserversorgungsanlagen sind verpflichtet, schadhafte Stellen an ihren Wasserversorgungsanlagen unverzüglich zu beseitigen. Schläuche, welche an Außenzapfstellen ihrer Trinkwasserversorgungsanlagen angeschlossen sind, müssen für die Dauer des Trinkwassernotstandes entfernt werden.

Die Bürgermeisterin oder die nach Gefahrenabwehrverordnung benannte Person kann, wenn es zum Wohle der Allgemeinheit notwendig ist, Sperrzeiten anordnen. Während der Sperrzeiten dürfen Wasserhähne nicht geöffnet werden. Die Bekanntmachung der Anordnung von Sperrzeiten erfolgt nach § 1 Abs. 3 der Gefahrenabwehrverordnung. Verstöße und Ordnungswidrigkeiten gegen die geltenden Verbote werden nach § 6 der Gefahrenabwehrverordnung mit einer Geldbuße von bis zu 5.000,00 € geahndet!