
Hessens älteste Falknerei auf dem Großen Feldberg, Burgruinen Oberreifenberg und Hattstein, Bassenheimer Palais, Gertrudiskapelle mit Grabstätte des letzten Reifenberger Ritters, Denkmalgeschützte Kirchen in Schmitten, Niederreifenberg, Arnoldshain, Naturdenkmal "Luther Eiche", Aussichtsturm auf dem Großen Feldberg und auf dem Pferdskopf.
Im Ortsteil Oberreifenberg befindet sich die Burgruine des Geschlechts der Reifenberger, vermutlich im 12.Jahrhundert angelegt und im 14. Jahrhundert ausgebaut. Mächtiger runder Bergfried, rechteckiger, sechsgeschossiger Wohnturm mit Aussichtsplattform, vier Meter starke Schildmauer, in den Fels gehauene Pulverkammer - ein Sinnbild der Wehrhaftigkeit. (8°25'42.85'' Ost, 50°14'48.80'' Nord, 609 m ü.N.N.)
Aufgereiht wie die Orgelpfeifen - der Sendemast und die drei Feldbergtürme. Vom Gipfel des höchsten Berges im Taunus, dem Großen Feldberg, hat man bei klarem Wetter eine phantastische Fernsicht über die Sky-line Frankfurts und das Rhein-Main-Gebiet bis hin zu den Bergen des Odenwaldes ( 8°26'46.99'' Ost, 50°13'18.82'' Nord, 880 m ü.N.N.)
Mit über 700 m über NN ist das Römerkastell "Kleiner Feldberg" die höchstgelegene Befestigungsanlage des römisch-germanischen Limes. In einer Ausgrabungskampagne im Jahr 2006 wurden die z.T. verfallenen Mauerreste neu aufgesetzt und vermitteln ein anschauliches Bild, wie es um 200 nach Christus in dieser Höhenlage ausgesehen haben muß. In diesem exponierten Feldbergkastell war die "Exploratio Halicanensium", eine ca. 150 - 200 Mann unfassende Aufklärungstruppe stationiert ( 8°26'40.45'' Ost, 50°13'38.37'' Nord, 711 m ü.N.N.)
In der Gertrudiskapelle, im Volksmund auch "Bassenheimer Grabkapelle" genannt und malerisch über dem Ortsteil Oberreifenberg gelegen, ist der Letzte derer aus dem Geschlecht der Reifenberger Ritter zu seiner allerletzten Ruhe gebettet - Ritter Philipp Ludwig wurde dort im Jahre 1686 bestattet ( 8°26'06.13'' Ost, 50°14'43.90'' Nord, 660 m ü.N.N.)
"Walle, walle manche Strecke, daß zum Zwecke Wasser fließe und mit reichem vollem Schwalle........." heißt es in Goethes 'Zauberlehrling'. Zwar noch nicht mit vollem Schwalle aber mitten im Wald und einige Höhenmeter oberhalb des Römerkastells gelegen, nimmt die Weil ihren Lauf durch den Taunus , ehe sie nach rund 50 Kilometern Länge bei der so genannten "Guntersau" unterhalb von Weilburg in die Lahn mündet. Dass die Weilquelle knapp außerhalb der Gemarkungsgrenze von Schmitten auf Glashüttener Gebiet entspringt, ist nur eine Marginalie - es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass "böse Buben" einen Grenzstein versetzt haben ..............( 8°26'52.86'' Ost, 50°13'34.38'' Nord, 748 m ü.N.N.)
Er thront "mitten in Schmitten" über dem Ort - der Wiegerfelsen, benannt nach dem praktischen Arzt Dr. Wieger, der im Jahr 1883 nach Schmitten kam und, seiner Zeit weit voraus, die klimatische Eignung Schmittens als Luftkurort erkannte. Dr. Wieger gründete nicht nur den Kurverein, er hatte es sich auch zum Ziel gemacht, eine Postverbindung nach Oberursel einzurichten (hierzu wurde 1884 der Postverein ins Leben gerufen), das Ortsbild zu verschönern, um es für die Besucher attraktiver zu machen und angemessene Übernachtungspreise festzusetzen. Die Maßnahmen des Kurvereins hatten Erfolg. Von 125 Gästen im Jahr 1884 stieg die Besucherzahl auf 600 im Jahr 1908 und auf 3.000-4.000 in den 20er Jahren. ( 8°26'40.35'' Ost, 50°16'19.22'' Nord, 463 m ü.N.N.)
Verwaltungsvereinbarung zwischen Schmitten und Weilrod unterzeichnet
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