Hunoldstal

1310 wird der Ort als Hundisdal in einem Güterverzeichnis und Heberegister des Klosters Thron erstmalig erwähnt. Die engen Bindungen zu Merzhausen und Rod a. B., die Zugehörigkeit zum Stockheimer Obergericht lassen vermuten, daß die bei Usingen ansässigen Herren von Stockheim etwa im 12. Jahrhundert an dem Entstehen und am Rodungsvorgang in Hunoldstal und Brombach beteiligt waren. Die Grafen von Diez beherrschten im 13. Jahrhundert die Kirche zu Rod am Berg als Filiale von Usingen.

1950 wurde der Ortsname Hundstall in Hunoldstal geändert. Bis in das 17. Jahrhundert begegnen wir folgenden Namensformen: Hudntal (1417), Hündestal (1424), Hondestal (1450), Hundestall (1437), Honstal (1417), Hoinstal (1477), Heymstall (1516), Hunstalln (1529), Heyndstal (1559), Hendstal (1570), Hundstall (1682), Hunstall (1649). Hunoldstal, wie es heute heißt, ist nirgends überliefert.
Im Wappen von 1954 ist die erste Siedlungstätigkeit durch charakteristische Geräte für Rodung und Anbau, als auch durch Getreideähren dargestellt. Es zeigt im grünen Feld schräggekreuzt eine silberne Axt und eine silberne Rodhacke, von vier goldenen Ähren bewinkelt. Bis zum Gemeindezusammenschluß am 1. April 1972 war Hunoldstal eine selbständige Gemeinde. Es liegt etwa 380 m hoch. Der letzte Bürgermeister vor der freiwilligen Fusion mit der Gemeinde Schmitten war Arthur Müller.

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