Vorverkauf für die Badesaison 2017 beginnt am 03.04.

Auch wenn es die Wetterkapriolen der letzten Tage mit wechselweisem Nebel, Sonnenschein Regen und Schneefall nur ansatzweise erahnen lassen - die Badesaison 2017 rückt dennoch mit den sprichwörtlichen „Siebenmeilen-Stiefeln“ näher. Am 01. Mai soll das Schmittener Schwimmbad geöffnet werden und ab dem 03. April läuft in der Schmittener Gemeindekasse der Vorverkauf -  Dauerkarten können dann zu verbilligten Konditionen erworben werden.

Der Vorverkauf bezieht sich ausschließlich auf Dauerkarten, aber für die gibt es einen sogenannten Familienrabatt, der sich zusammensetzt aus: der 1. Erwachsene zahlt die normalen 100 € (gegenüber 120 € im „normalen Verkauf“), der 2. Erwachsene zahlt 75 €, das 1. Kind und alle weiteren Kinder zahlen 25,00 € (gegenüber 60 € im „normalen Verkauf“).  Die Dauerkarten, für deren Erwerb ein Lichtbild erforderlich ist, werden in eine Schutzfolie einlaminiert. Übrigens müssen die Karten immer vorgezeigt und können nicht mehr an der Schwimmbadkasse hinterlegt werden. "Da haben wir in der Vergangenheit wohl etwas zu viel des Guten getan" findet der Rathauschef und fügt hinzu: "Ich kann ja meine Scheckkarte auch nicht bei der Bank deponieren".

Und auf eine Tatsache ist der Schmittener Bürgermeister besonders stolz: seit vier Jahren sind die Eintrittspreise, trotz gestiegener Personal- und Sachkosten, stabil geblieben: „Seit 2013 haben wir nicht mehr an der Preisspirale gedreht“Im Laufe der übernächsten Woche werden die beiden Schwimmeister Gregor Wortmann und Oliver Rühl die Vorbereitungsarbeiten für die kommende Badesaison in Angriff nehmen. 1.750.000 Liter Wasser, eine Menge die dafür ausreicht 12.500 handelsübliche Badewannen zu füllen, werden dann abgelassen, um die Grundreinigung des Beckens in Angriff zu nehmen – drei Tage dauert es immerhin bis das Becken komplett leergelaufen ist. Dann muss das Becken kräftig „geschrubbt“ werden ehe es wieder langsam befüllt werden kann. Rund 10 Tage braucht es dann, bis die Überlaufmarke erreicht ist und der „Hahn zugedreht“ wird.

Im Technikgebäude warten dann weitere schweißtreibende Arbeiten auf das Bademeister-Team. Die beiden Filterbehälter im Maschinenhaus benötigen insgesamt 6.000 kg Aktivkohle als Füllmaterial um eine einwandfreie Wasserqualität zu gewährleisten. Das Befüllen der Filter erfolgt auch heute noch per Hand – eine Arbeit, um die die beiden nicht zu beneiden sind. Auch die Chlorgasanlage, welche die Keimfreiheit und einwandfreie mikrobielle Beschaffenheit des Wassers gewährleistet, bedarf einer gründlichen, technischen Inspektion und erst
wenn der TÜV seine Plakette angebracht hat, kann die Anlage auch ans Netz angeschlossen werden. Dann allerdings steht einem ungetrübten Badespaß nichts mehr im Wege.